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Sonntag, 2018-10-21

Wolfy - Der Werkstattladen

Gegründet wurde der Laden im Jahr 1975 zusammen mit den Wolfsteiner Werkstätten. Fast 30 Jahre hatte das Geschäft eigentlich keinen richtigen Namen und auch kein Markenzeichen. Verkauft wurden nur Eigenprodukte. Vor fünf Jahren hat sich die Situation geändert - ein Name musste her.

Die Mitarbeiter konnten alle Vorschläge machen und eine Jury hat schließlich den besten Namen ausgewählt. Herausgekommen ist "Wolfy". Das "W" steht für die Wolfsteiner Werkstätten und schafft auch eine Verbindung zum Witiko-Hof. Das "Y" ist der Werbebuchstabe für Freyung. Ebenfalls entstand auch ein Wolfy-Maskottchen, das zuerst nur für den Laden war, mittlerweile sich aber auf alle Abteilungen ausgeweitet hat. So gibt es den Wolfy, der Wäsche wascht oder den Wolfy am Schreibtisch.

Neben dem Namen hat sich aber auch die angebotene Ware verändert. Nicht nur Eigenprodukte der Wolfsteiner Werkstätten, sondern auch Produkte von Behindertenwerkstätten aus ganz Deutschland sowie Dekoartikel und Handelsware befinden sich im Sortiment. Im Wolfy-Laden sind also nicht nur Holzspielzeuge zu finden, sondern auch Vasen, Bilderrahmen, Schlüsselanhänger und Halsketten.

Wichtig ist die "richtige Mischung". Die Waren, die direkt in den Wolfsteiner Werkstätten hergestellt werden, sind mit einem roten W-Aufkleber markiert. So sehen die Kunden was hier produziert wurde. Verkauft werden die Artikel mittlerweile nicht mehr nur in Freyung, sondern auch in Jandelsbrunn bei der Glaserei Stadler. In verschiedenen Schaukästen im Ferienpark Geyersberg oder in der Klinik Bavaria sind außerdem Waren ausgestellt.

Der Gedanke der Integration spielt auch im Wolfyladen in Freyung eine große Rolle, behinderte Mitarbeiter arbeiten im Laden mit. So können Barrieren abgebaut werden, da der Laden die einzige Schnittstelle zur Bevölkerung ist. Nur wenn wir behinderte Menschen integrieren ist der Laden zukunftsfähig.