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Freitag, 2018-07-20

 

Entstehung und Chronik

Seit 1975 betreibt der Caritasverband für die Diözese Passau e.V. die Wolfsteiner Werkstätten in 94078 Freyung, Zuppingerstrasse 31.

1973 – 1975 Bau der Caritas-Werkstätte für Menschen mit Behinderung
Am 15. Oktober 1975 fand die Eröffnungsfeier der WfbM statt. Der Werkstattbetrieb begann mit 12 Menschen mit Behinderung und 6 Kollegen. Das Gebäude wurde mit öffentlichen Geldern errichtet und umfasste damals eine Platzkapazität von 80 behinderten Mitarbeitern.

1986 – 1987 Erweiterung der Wolfsteiner Werkstätten auf 180 Arbeitsplätze
In den weiteren Jahren wuchs die Belegungszahl kontinuierlich an, so dass dringend benötigte Flächen für Gruppenräume durch Gebäudeaufstockung und verschiedene Lager parallel angebaut wurden. Durch diese Erweiterung entstanden weitere Arbeitsplätze für 100 Menschen mit Behinderung, so dass die Platzkapazität auf 180 ausgeweitet wurde. Auch die sanitären Anlagen wurden entsprechend der Anzahl an Mitarbeitern angepasst.
1987 wurde auch der Einrichtungsnamen, der bis heute gilt, „wolfsteiner werkstätten“ geboren.

1992 Einzug in die Keramikabteilung
Um die Palette der Eigenprodukte zu erweitern, hat man die Keramikabteilung ins Leben gerufen.

1993 Bezug der neu entstandenen Förderstätte auf dem Betriebsgelände der WfbM
Für die schwerstbehinderten Menschen wurde im April 1983 eine sogenannte Fördergruppe der WfbM angegliedert. Im März 1987 mussten hierfür Räumlichkeiten in der Nachbarschaft angemietet werden. In den Folgejahren wurde ein Neubau mit entsprechenden Gruppenräumen geplant, es wurde großes Augenmerk auf Therapie- und Sozialräume gelegt. Der Spatenstich erfolgte im November 1991 und im März/April 1993 konnten die langersehnten Räume bezogen werden. Aus Fördergruppe wurde die Förderstätte, die heute „BESONDERS-ANDERS“ heißt.

1996 Einweihung der neuen Wäscherei
Nachdem bereits 1983 eine kleine Wäscherei in die bestehenden Werkstattflächen integriert wurde, traten 1993 die Kliniken des Landkreises Freyung-Grafenau an die wolfsteiner werkstätten heran, mit der Bitte, die gesamte Krankenhauswäsche zu übernehmen. 1994 wurde deshalb die neue Wäscherei gebaut, ausgelegt auf ca. 7-8 to Wäsche täglich.
Die ursprüngliche kleine Wäscherei sollte eigentlich geschlossen werden, aber es kristallisierte sich heraus, dass eine Trennung zwischen Krankenhauswäsche und Flachwäsche für Hotels, Gaststätten und Altenheime sehr von Vorteil ist. Deshalb blieb die ursprüngliche Wäscherei in Betrieb und hat seit 2007 zusätzlich den Bereich der Leibwäsche (Bewohnerwäsche) für Einrichtungen übernommen.

2000 Eröffnung Witikohof / Tagungs-, Freizeit- und Wellnesshaus in Bischofsreut
Die Integration behinderter Menschen ist den Wolfsteiner Werkstätten sehr wichtig. Deshalb hat man sich entschlossen den Witikohof als weiteren Teilbereich zu eröffnen. Während der Planungsphase legte man auch größten Wert auf eine behindertengerechte Ausstattung des Hauses, von den Zimmern bis hin zum barrierefreien Wellnessbereich. Breite Türen ohne Schwellen, breite Bäder mit Haltegriffen, Waschbecken und Lichtschalter in Rollstuhlhöhe - Details, die im Alltag für Menschen mit Handicap wichtig sind. Alle Dampfbäder und Saunen sind befahrbar und im Badebereich erleichtert ein Lift den Zugang zum Erlebnisbecken und zum Whirlpool.

2007 Einweihung der Außenstelle Industriemontage und Verpackung in Hohenau
2007 musste die Montagegruppe mit 40 Mitarbeitern in eine angemietete Halle ausgelagert werden, da zu diesem Zeitpunkt die wolfsteiner werkstätten bereits mit knapp 310 Mitarbeitern überbelegt waren.

2010 Bezug der angemieteten Fertigungshalle in Freyung-Bannholz durch unsere Metallabteilung

Ein in anderen Werkstätten als tragende Säule bekannter Bereich, die Metallabteilung, wurde in den wolfsteiner werkstätten aufgrund des fehlenden Platzes in den letzten Jahren nicht ausgebaut sondern eher zugunsten der Wäscherei verkleinert. Es mussten deshalb in den letzten Jahren immer wieder Metallaufträge abgelehnt werden, die durchaus zur Förderung behinderter Menschen geeignet gewesen wären. Um der Situation entgegenzuwirken, hat man sich für ein weiteres Mietobjekt entschieden.

2011 Bezug der chemischen Reinigung „TexStyle“ in Freyung, Waldvereinsweg
Im Januar 2011 wurde die seit Jahrzehnten bestehende chemische Reinigung in der Freyunger Stadtmitte durch die wolfsteiner werkstätten übernommen.
Zwei Ziele waren dafür ausschlaggebend - zum Einen die Ergänzung einer chemischen Reinigung zu unseren bestehenden Wäschereien, zum Anderen der noch wichtigere Aspekt, die Integration unserer Mitarbeiter mit Behinderungen.

2011 Auslagerung des Werkstattladens „WOLFY“ nach Freyung, Geyersbergerstraße
Um die Integration/Inklusion unserer Mitarbeiter weiter voranzutreiben, wurde der Laden zentral nach Freyung verlagert und entsprechende Räumlichkeiten angemietet.

2012 Baubeginn „Erweiterung um 120 Plätze und Modernisierung der wolfsteiner werkstätten“


2012 Baubeginn „Erweiterung der Förderstätte um 18 Plätze“